IT-SicherheitVeröffentlicht am · 3 Min. Lesezeit· Autor: WSV Redaktion

Passwortsicherheit im Unternehmen: Die wichtigsten Regeln

Schwache und mehrfach verwendete Passwörter sind eines der größten Einfallstore für Angreifer. Diese Regeln solltest Du in Deinem Unternehmen umsetzen.

Schwache oder mehrfach verwendete Passwörter gehören zu den häufigsten Einfallstoren bei Angriffen auf Unternehmen. Die gute Nachricht: Mit wenigen, konsequent umgesetzten Regeln lässt sich das Risiko deutlich senken.

Länge schlägt Komplexität

Ein langes Passwort ist schwerer zu knacken als ein kurzes mit Sonderzeichen. Setze auf Passphrasen mit mindestens zwölf Zeichen – zum Beispiel aus mehreren zufälligen Wörtern.

Jeder Dienst ein eigenes Passwort

Wird ein Dienst kompromittiert, probieren Angreifer die erbeuteten Zugangsdaten automatisiert bei anderen Diensten aus (Credential Stuffing). Ein eigenes Passwort pro Dienst stoppt diese Kettenreaktion.

Passwort-Manager nutzen

Niemand merkt sich dutzende lange, einzigartige Passwörter. Ein zentral verwalteter Passwort-Manager löst das Problem und ermöglicht zusätzlich Team-Funktionen wie sicheres Teilen von Zugängen und Offboarding-Prozesse.

Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren

Wo immer möglich, sollte ein zweiter Faktor (App, Hardware-Token) aktiviert werden – besonders für E-Mail, VPN und Cloud-Dienste. Selbst ein gestohlenes Passwort reicht dann nicht mehr für einen Zugriff.

Unser Tipp

Du möchtest wissen, wie es um die Passwortsicherheit in Deinem Unternehmen steht? Sprich uns an – wir unterstützen Dich von der Analyse bis zur Einführung eines Passwort-Managers.

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