Hochverfügbarkeit für Server & Storage
Ausfallsichere Server- und Storage-Infrastruktur – als fertige Appliance oder softwarebasiert, herstellerneutral beraten.
Ein einzelner Server, der Deinen gesamten Geschäftsbetrieb trägt, ist ein einzelner Ausfallpunkt: Geht er kaputt, steht Dein Unternehmen still, bis Ersatzhardware da ist und das Backup zurückgespielt wurde – das kann Stunden bis Tage dauern.
- Wie lange könnte sich Dein Unternehmen einen kompletten Server- oder Storage-Ausfall leisten?
- Weißt Du, ob Deine aktuelle Infrastruktur einen Hardwaredefekt ohne Ausfallzeit übersteht?
- Reicht Dir ein tägliches Backup, oder brauchst Du echte Ausfallsicherheit ohne Unterbrechung?
Drei Wege zur Hochverfügbarkeit
Für Deine Server- und Storage-Infrastruktur bieten wir drei Ansätze: terraXaler von Wortmann ist eine vorkonfigurierte 2-Knoten-Cluster-Appliance – Hyper-V-Virtualisierung, Storage und Netzwerk fertig aufeinander abgestimmt in einer Einheit, mit synchroner Datenspiegelung zwischen beiden Knoten und automatischem Failover bei einem Komplettausfall. Alternativ richten wir eine softwarebasierte Lösung mit DataCore SANsymphony oder StarWind vSAN auf Deiner bestehenden oder frei gewählten Hardware ein – beide spiegeln Daten laufend synchron zwischen zwei (oder mehr) Servern, ganz ohne physische SAN-Appliance. StarWind ist dabei gezielt auf kleinere 2-Knoten-Cluster und Außenstandorte zugeschnitten, DataCore SANsymphony eher auf größere, zentrale Umgebungen ausgelegt.
Setzt Du bereits auf Proxmox VE als Virtualisierungsplattform (siehe unser Produkt „Virtualisierung mit Hyper-V & Proxmox"), lässt sich Hochverfügbarkeit auch nativ über einen Proxmox-Cluster mit Ceph als verteiltem Storage umsetzen: Ceph repliziert Daten automatisch über mehrere Knoten, sodass beim Ausfall eines einzelnen Servers oder einer einzelnen Festplatte keine Daten verloren gehen und Deine virtuellen Maschinen automatisch auf einem verbleibenden Knoten weiterlaufen. Da sowohl Proxmox als auch Ceph quelloffen sind, entstehen dabei keine zusätzlichen Lizenzkosten für die Storage-Schicht selbst – allerdings braucht Ceph für ein verlässliches Quorum in der Regel mindestens drei statt zwei Knoten.
Welche Lösung passt zu Dir?
Die fertige Appliance eignet sich, wenn Du eine schnelle, planbare Einführung ohne eigene Integrationsarbeit möchtest. Der softwarebasierte Ansatz mit DataCore/StarWind lohnt sich, wenn Du bestehende Hardware weiternutzen oder Deine Plattform frei wählen willst. Der Proxmox-Ceph-Cluster ist oft der konsequenteste Weg, wenn Du ohnehin auf Proxmox setzt oder setzen willst, weil Hochverfügbarkeit dann direkt in Deine Virtualisierungsplattform integriert ist, statt eine zusätzliche Storage-Software zu betreiben. Wir beraten Dich herstellerneutral, welcher Weg zu Deiner Umgebung und Deinem Budget passt.